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Aktuell:

06.07.2015

Spendenaufruf für den Wahlkampf zum Bürgerentscheid

Der erste Spendenaufruf für den Wahlkampf zum Bürgerentscheid stand am 2. Juli 2015 in der Zeitung.


26.06.2015

Schulzeitung - Sommer 2015

Die neue Ausgabe der Schulzeitung des Gymnasiums Lechenich "Sommer - 2014" finden Sie...


20.06.2015

Abiturfeier - Abiturientia 2015

Unsere Abiturienten erhielten am Freitag, 19.6.2015, im feierlichen Rahmen in unserer Aula ihre...


09.06.2015

Gennes und Lechenich: das passt!

Letzte Woche sind wir von unserer Reise nach Frankreich wiedergekommen : Gennes ist zwar...


09.05.2015

Infoabend zum Englandaustausch 2015/16

Am Mittwoch, den 27.5. findet um 19.00 Uhr in der Mensa ein Informationsabend zum...


7.06.12

Zeitzeugen am Gymnasium-Lechenich

Von: Rogoll, Reitmaier, Horn

Zeitzeugen am Gymnasium-Lechenich

Am 22.05.2012 wurde unsere Schule von Zeitzeugen besucht, welche von ihren persönlichen Erfahrungen aus der NS Zeit berichteten. Die Zeitzeugin in unserem Kurs war Christina Kossak aus Polen. Ihre Lebensgeschichte beginnt in Polen, wo ihre Familie mit mehreren Deutschen, in Freundschaft, in einem Haus lebte. Jedoch wandelte sich in nur einer Nacht Gerechtigkeit und Frieden in Ungerechtigkeit und Feindschaft um. Christina, damals 11 Jahre, musste mit ansehen und hören, wie Menschen ihrer Nation auf offener Straße ermordet wurden. Die Polen erfuhren in ihrem eigenen Land Demütigungen und Ausgrenzung durch Deutsche. Ihnen wurden ihre Wohnungen weggenommen, sie hatten keine Beheizung im Winter und Besuche waren in gewissen Geschäften untersagt. Aufgrund einer Auflehnung des Vaters gegen die SS wurden sie und ihre Familie in ein Konzentrationslager gebracht. Dort wurde ihnen alles genommen was ihnen Lieb und Teuer war, unter anderem ihre Menschenwürde. Die Haare wurden ihnen abgeschnitten und sämtliche Kleidung Vorerst abgenommen. Im Konzentrationslager war Christina gezwungen harte Arbeit zu leisten, für einen geringen Lohn, der ihren Hunger nicht stillte. Nach Jahren im KZ gelang es den Russen die Gefangenen zu befreien, unter anderem Christina und ihre Familie. Nach diesen schrecklichen Erfahrungen wollte Christina sie nie wieder Deutsch sprechen. Jedoch hat sie festgestellt wohin Hass einen Menschen führen kann und dadurch gelernt zu vergeben.

Durch diesen emotional aufreibenden Vortrag hörte der gesamte Kurs aufmerksam zu und es wurde auch danach noch angeregt darüber gesprochen.

Was uns allen sehr gut gefallen hatte war der Erfahrungswert der Geschichte, da es nicht wie eine Dokumentation oder ein Lehrfilm war. In diesem Zuge nochmal ein Dankeschön an alle Zeitzeugen, die bereit waren uns ihre Geschichte zu erzählen.

Theresa Reitmaier & Joyce Horn