Aktuell:
Informationen zur Wahl der Wahlpflichtkurse für Klasse 8 - updated
Am Donnertag, dem 2. Mai 2013, fand die Information für den Wahlpflichtbereich II statt.
Die...
RWE Energiesparprojekt : Energie mit Köpfchen
Übergabe des Energiesparkoffers
Im Beisein des Bürgermeisters und Schuldezernenten V. Erner...
Abitur 2013 - Ausgabe der Ergebnisse und Beratung - Buchrückgabe!
Alle Abiturklausuren sind ohne Probleme geschrieben worden.
Die Abiturientinnen erhalten ihre...
Terminänderungen: pädagogischer Tag (vormals 13.5.2013) und BOW 2014
itte beachten Sie die Terminänderungen:
Der pädagogische Tag kann nicht wie geplant am 13. Mai...
RWE - Schulwettbewerb Energie mit Köpfchen
Die Profilkurse Roberta und eine freiwille Arbeitsgruppe der Physikklasse 8 haben sich unter...
Zeitzeugen am Gymnasium-Lechenich
Zeitzeugen am Gymnasium-Lechenich
Am 22.05.2012 wurde unsere Schule von Zeitzeugen besucht, welche von ihren persönlichen Erfahrungen aus der NS Zeit berichteten. Die Zeitzeugin in unserem Kurs war Christina Kossak aus Polen. Ihre Lebensgeschichte beginnt in Polen, wo ihre Familie mit mehreren Deutschen, in Freundschaft, in einem Haus lebte. Jedoch wandelte sich in nur einer Nacht Gerechtigkeit und Frieden in Ungerechtigkeit und Feindschaft um. Christina, damals 11 Jahre, musste mit ansehen und hören, wie Menschen ihrer Nation auf offener Straße ermordet wurden. Die Polen erfuhren in ihrem eigenen Land Demütigungen und Ausgrenzung durch Deutsche. Ihnen wurden ihre Wohnungen weggenommen, sie hatten keine Beheizung im Winter und Besuche waren in gewissen Geschäften untersagt. Aufgrund einer Auflehnung des Vaters gegen die SS wurden sie und ihre Familie in ein Konzentrationslager gebracht. Dort wurde ihnen alles genommen was ihnen Lieb und Teuer war, unter anderem ihre Menschenwürde. Die Haare wurden ihnen abgeschnitten und sämtliche Kleidung Vorerst abgenommen. Im Konzentrationslager war Christina gezwungen harte Arbeit zu leisten, für einen geringen Lohn, der ihren Hunger nicht stillte. Nach Jahren im KZ gelang es den Russen die Gefangenen zu befreien, unter anderem Christina und ihre Familie. Nach diesen schrecklichen Erfahrungen wollte Christina sie nie wieder Deutsch sprechen. Jedoch hat sie festgestellt wohin Hass einen Menschen führen kann und dadurch gelernt zu vergeben.
Durch diesen emotional aufreibenden Vortrag hörte der gesamte Kurs aufmerksam zu und es wurde auch danach noch angeregt darüber gesprochen.
Was uns allen sehr gut gefallen hatte war der Erfahrungswert der Geschichte, da es nicht wie eine Dokumentation oder ein Lehrfilm war. In diesem Zuge nochmal ein Dankeschön an alle Zeitzeugen, die bereit waren uns ihre Geschichte zu erzählen.
Theresa Reitmaier & Joyce Horn

