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11.02.2015

ProBas-Vorlesungsverzeichnis

Ab sofort können Sie über unsere Webseite das aktuelle Vorlesungsverzeichnis für die Basis- und...


07.02.2015

Skifreizeit 2015 Sedrun/Andermatt

In diesem Jahr findet die Skifreizeit der neunten Klassen in der Schweiz statt. Das Skigebiet...


05.02.2015

Anmeldungen Schuljahr 2015/16

Vom 23. Februar bis zum 6. März können die Eltern der jetzigen Viertklässler ihr Kind im...


03.02.2015

Bigband des Gymnasium-Lechenich in Gerolstein

Die Bigband des Gymnasium-Lechenich war vom 28.-30. Januar 2015 zum Proben in Gerolstein. Die...


7.06.12

Zeitzeugen am Gymnasium-Lechenich

Von: Rogoll, Reitmaier, Horn

Zeitzeugen am Gymnasium-Lechenich

Am 22.05.2012 wurde unsere Schule von Zeitzeugen besucht, welche von ihren persönlichen Erfahrungen aus der NS Zeit berichteten. Die Zeitzeugin in unserem Kurs war Christina Kossak aus Polen. Ihre Lebensgeschichte beginnt in Polen, wo ihre Familie mit mehreren Deutschen, in Freundschaft, in einem Haus lebte. Jedoch wandelte sich in nur einer Nacht Gerechtigkeit und Frieden in Ungerechtigkeit und Feindschaft um. Christina, damals 11 Jahre, musste mit ansehen und hören, wie Menschen ihrer Nation auf offener Straße ermordet wurden. Die Polen erfuhren in ihrem eigenen Land Demütigungen und Ausgrenzung durch Deutsche. Ihnen wurden ihre Wohnungen weggenommen, sie hatten keine Beheizung im Winter und Besuche waren in gewissen Geschäften untersagt. Aufgrund einer Auflehnung des Vaters gegen die SS wurden sie und ihre Familie in ein Konzentrationslager gebracht. Dort wurde ihnen alles genommen was ihnen Lieb und Teuer war, unter anderem ihre Menschenwürde. Die Haare wurden ihnen abgeschnitten und sämtliche Kleidung Vorerst abgenommen. Im Konzentrationslager war Christina gezwungen harte Arbeit zu leisten, für einen geringen Lohn, der ihren Hunger nicht stillte. Nach Jahren im KZ gelang es den Russen die Gefangenen zu befreien, unter anderem Christina und ihre Familie. Nach diesen schrecklichen Erfahrungen wollte Christina sie nie wieder Deutsch sprechen. Jedoch hat sie festgestellt wohin Hass einen Menschen führen kann und dadurch gelernt zu vergeben.

Durch diesen emotional aufreibenden Vortrag hörte der gesamte Kurs aufmerksam zu und es wurde auch danach noch angeregt darüber gesprochen.

Was uns allen sehr gut gefallen hatte war der Erfahrungswert der Geschichte, da es nicht wie eine Dokumentation oder ein Lehrfilm war. In diesem Zuge nochmal ein Dankeschön an alle Zeitzeugen, die bereit waren uns ihre Geschichte zu erzählen.

Theresa Reitmaier & Joyce Horn